Ihr werdet hier meine Highlights zu Büchern, aber auch den einen oder anderen Veriss lesen.
Aber auch Skurriles und Informatives zum Thema Lesen und Schreiben. Und Wissenswertes zu Autoren.
Ich würde mich jederzeit über Leseexemplare freuen, die Rezensionen werden dann spätestens nach 14 Tagen auf diesem Blog geschrieben und veröffentlicht!
Vielen Dank für Ihr Vertrauen!
Vielen Dank dem Haymon Verlag für das entgegengebrachte Vertrauen!
"Im goldenen Halblicht eines dieser Mittsommerabende, an denen Wunder aller Art geschehen können - und geschehen - stand sie da: Pierre. In einem verwilderten Garten, umgeben von Feiernden. Kippelnd, auf höchst unpraktischen Absätzen, inmitten einer Symphonie fast schon verblüter Rosen."
In dem Moment, als Pierre mit ihren Absätzen im unvorteilhaften Boden versinkt, lernt sie auf der Kostümparty ihren späteren Liebhaber kennen. Den Mann, mit den tanzenden Augen. Von dieser Eingangsszene geht es ersteinmal wieder zurück, bis zu Pierres Zeugung in New York. Dort endet die Geschichte dann auch - dazwischen entfaltet sich leicht wie in einem Drehbuch konzipiert, die Geschichte von Liebe, Leidenschaft und Missverständnissen zwischen Pierre und "dem Mann mit den tanzenden Augen", einem Künstler. Liebevoll, rührend und voller Poesie erzählt uns die Autorin von Pierres Liebe und dem damit verbundenen Leiden. Ein Buch ist es wohl nur anhand der wunderbaren und skurrilen Illustrationen geworden, sonst wäre es wahrscheinlich nicht über 10 Seiten hinaus gekommen. Aber genau das macht den Charme dieses Buches aus. Ein Bilderbuch für Erwachsene und für alle, die die Liebe viel zu Ernst nehmen!
Alois Hotschnigs Figuren sind sehr realistisch, werden aber eher distanziert, unsentimental und nüchtern vom Autor betrachtet. Der Schreibstil ist flüssig und wirkt nicht überladen, Schnörkellos entführt uns der Autor auf eine Reise mit vielen Wendungen
Dennoch braucht der Leser die volle Konzentration beim Lesen, um nicht den Anschluss zu verlieren und den Gedankengängen des Autors zu folgen.
Was mich an diesem Buch gestört hat, war der Klappentext. Unter anderem, weil es sehr verwirrend ist im Klappentext die Auflösung des Buches zu lesen. Ich als Leser hätte es passender gefunden nach und nach hinter die Ereignisse dieser Geschichte zu schauen.
Dieses kleine Büchlein erzählt die Geschichte einer Frau, die sich mit dem Verteilen von Fragebögen ihr Geld verdient. Dadurch betritt sie die unterschiedlichsten Wohnungen und in einer trifft sie auf eine alte Bekannte, was sie gedanklich in ihre längst verdrängte Vergangenheit zurückführt.
In der Eingangsszene stellt die Ich-Erzählerin bestürzt fest, dass der Schlüssel zu ihrer Wohnung nicht mehr schließt. Sie ist ausgeschlossen, und kann ihre Wohnung nur noch durch das Schlüsselloch betrachten.
Die Fragebögen mit denen sie von Wohnung zu Wohnung zieht werden nicht näher beschrieben und auch die Institution für die sie arbeitet bleibt ungenannt.
Die Autorin folgt keiner chronologischen Reihenfolge und so dünn dieses Buch auch ist fordert die Autorin alles von ihren Lesern. Hohe Konzentration ist hier wichtig um der Autorin folgen zu können.
Sprachlich ein sehr hochwertiges Werk.
"Haga Zussa", ist eine Gestalt aus der Sagenwelt, eine Grenzgängerin, übersetzt als "die Zaunreiterin" - eine, die mit einem Fuß drinnen und mit einem Fuß draußen ist, in dieser und in jener Welt.
Die Geschichten die uns Alois Hotschnig erzählt enden jeweils, wenn sich Unbehagen in uns rührt. Und mit diesem Gefühl lässt der Autor seine Leser allein, das Kopfkino kann also beginnen. Wir ahnen schlimmes, doch der Schrecken bleibt uns verborgen. Der Einstieg in jede der 9 Geschichten ist sehr direkt, der Ausgang aber bleibt offen.
Es beginnt harmlos: eine Frau winkt einen Mann (Karl) zur Tür herein, lässt ihn in einem Zimmer voller Pupen allein, macht Andeutungen, „so lang schon wartet Karl auf ihn“. Dann tritt die Frau mit einer Puppe ins Zimmer, die Karl zum verwechseln ähnlich sieht. Karl kommt nicht mehr los, immer wieder muss er die Frau besuchen.
Schon nach wenigen Sätzen wird klar, dass alles nicht so harmlos ist, wie es scheint. Dennoch, es "passiert" nichts und trotzdem baut sich Spannung auf.
Hotschnig erzählt über die Bewegungslosigkeit in der Existenz und dem Kontrollverlust der Identität.
Die Geschichten sind nur Stimmungsmäßig miteinander verbunden, aber nicht verknüpft.
Klappentext
Zwei Liegestühle am Steg, der für ein gemeinsames Abendessen gedeckte Tisch, das Licht eines Ruderbootes im nächtlichen Schilf - es sind stille, beinahe idyllische Bilder, die am Beginn von Alois Hotschnig virtuosen Geschichten stehen. Doch je weiter der Erzähler voranschreitet, desto deutlicher fällt sein Blick auf das, was stört und verstört in diesen sorgfältig arrangierten Szenerien. Irritation macht sich breit in einem Alltag, der zuvor noch so verlässlich und harmlos gewirkt hat und sich nun immer weiter zu entfernen scheint ... Mit größtmöglicher sprachlicher Genauigkeit entfaltet Alois Hotschnig in seinen Erzählungen eine Welt, die leise aus den Fugen gerät - ein "Virtuose des subtilen Horrors"
Subtiler Horror, so kann man das Genre nennen an dem sich der Autor hier bedient. Das Buch ist mit 128 Seiten in dem sich 9 Geschichten befinden zwar recht dünn, aber dennoch ist Vorsicht geboten. Man beißt sich an den einzelnen Geschichten fest, liest sie immer wieder, immer mit dem Gefühl etwas überlesen zu haben.
Ich könnte mir vorstellen, dass der Autor Alois Hotschnig, Kafka als sein literarisches Vorbild sieht.
Wie wenige Zeilen ein Autor nur braucht um zu demonstrieren was Literatur kann, das sehen wir an diesem Buch.
Das Buch birgt viele Einzelschicksale in sich, anders als erwartet kämpft aber jeder für sich selbst.
Kämpft für ein besseres Leben, die Liebe, Macht und Glück.
Hervorheben möchte ich von den vielen Protagonisten gerne Maddie und Dylan, sowie Esperanza.
Doch die Hauptprotagonistin in diesem Buch ist aber L.A., die Stadt der Engel. James Frey hat auch einige Kapitel nur der Stadt gewidmet, ohne störende Nebeneffekte.
Maddie und Dylan fliehen vor ihren gewalttätigen Eltern. Sie sind schon seit ihrer frühen Jugend ein paar und kannten sich auch schon in Kindertagen. Mit 3000 ersparten Dollar fliehen sie und landen so in L.A. Die beiden werden recht naiv beschrieben, so wundert es auch nicht, dass sie bald bestohlen werden und kein Geld mehr da ist. Dylan versucht Arbeit in einer Werkstadt und Maddie in einem 99 Cent Shop zu bekommen. Dennoch wohnen sie in einer billigen und gefährlichen Absteige. Ihr leben ändert sich an dem Tag, als sein Boss überfallen wird.
Esperanza, ist das Kind mexikanischer Eltern. Kurz nachdem ihre Eltern die Grenze nach Amerika überschreiten wird Esperanza geboren. Somit ist Esperanza Amerikanerin und ihre Eltern dürfen in den Staaten bleiben.
Die Eltern schuften für Esperanza und wollen ihr alles was in ihrer Macht liegt ermöglichen.
Sie hat nur einen Makel, ihre etwas zu groß geratenen Oberschenkel. Und diese stürzen sie auch für kurze Zeit ins Unglück.
Ich habe diese beiden Geschichten gewählt, weil sie unterschiedlich verlaufen sind, obwohl beide Familien einen schwierigen Anfang hatten. Genauso wie Maddie und Dylan sind Esperanzas Eltern auch mittellos nach L.A. gekommen.
Aber hier zeigt uns James Frey, was passieren kann wenn man nur einmal etwas falsches macht.
James Frey ist ein außerordentliches Werk gelungen. Keiner seiner Protagonisten wirkt erfunden oder gestellt.
Der Schreibstil ist wunderbar leicht und flüssig. Klar und deutlich versteht man die Sprache mit der uns Frey die Stadt und die Protagonisten näherbringt.
Einzig die Kapitel in denen es ausschließlich um L.A. geht, haben mir nicht gefallen. Für Leser ohne Bezug zu der Stadt wirken die Kapitel sehr langweilig. Stellenweise wird Frey hier sehr langatmig. Anfangs habe ich diese Kapitel noch Quergelesen doch recht bald auch überblättert. Man möge mir verzeihen.
Jonas, der Hauptprotagonist dieses Romans hat eine wundersame Begegnung.
Ein Mann, der alles über ihn zu wissen scheint, spricht ihn auf der Strasse an und bittet ihn, sich zu ihm zu setzen.
Dieser Mann ist namenlos, sein aussehen, so sagt er, hat er Jonas zu verdanken.
Er bietet Jonas an ihm 3 Wünsche zu erfüllen. Jonas ist etwas überfordert, erst denkt er dieser Mann ist ein Detektiv. Denn dieser Mann weiß von dem Verhältnis von Jonas das er mit Marie hat.
Jonas möchte aber nicht seine Ehe mit Helen gefährden und er will auch nicht seine zwei Söhne verlieren.
Jonas sinniert mit dieser "guten Fee", die eigentlich eher schlecht gelaunt ist, als freundlich. So steckt hinter dieser lieben Fee, wahrscheinlich der Teufel höchstpersönlich. So wünscht er sich, dass alle seine Wünsche in Erfüllung gehen, somit hätten sich die anderen 2 Wünsche schon von selbst erledigt. Aber Vorsicht, will man wirklich dass sich alle Wünsche erfüllen. Auch was man sich achtlos und ohne nachzudenken gewünscht hat?
Ich bin etwas verwirrt, was das Buch betrifft.
Gehen die Wünsche wirklich in Erfüllung, oder ist es Zufall. Oder was noch verwirrender ist, erlebt Jonas diese Sachen wirklich? Er könnte ebenso gut im Koma liegen und phantasieren.
Die Charaktere wirken etwas unsympathisch und nicht sehr detailliert ausgearbeitet. Einige Figuren werden gar nicht, oder erst sehr spät näher beschrieben.
Die Art wie der Autor gesprochenes darstellt ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber nicht neu. Ich habe in letzter Zeit des Öfteren die Kursivdarstellung von Zitaten in Büchern gesehen.
Der Schreibstil an sich ist klar und deutlich, einzig die ständigen Verwirrungen lassen einem das Buch nicht flüssig lesen.
Die Monotonie des Alltags und die Kritik an der Gesellschaft an sich, war sicher ein Grundgedanke des Plots, leider ist die Umsetzung eher dürftig.
Störend empfand ich die vielen kleinen Unterkapitel, stellenweise hab ich diese als reine Notizen des Autors Thomas Glavinic empfunden.
Eine kleine Gruppe rafinierter Gangster überfällt einen Geldtransporter. Doch irgendwas geht dabei mächtig schief, dass ausgesuchte Versteck kann nicht mehr genutzt werden. So lassen die nur das Geld dort und verschwinden, jeder allein. Die Gruppe besteht aus Nick, Nelson und Parker.
Nick wird gefasst, kann aber fliehen und erschießt auf der Flucht einen Marschall und ist jetzt mit dessen Waffe untergetaucht.
Parker und Clair, Parkers Freundin, erkunden derweil als Ehepaar Willis getarnt die Umgebung. Parker kann feststellen das das Geld immernoch da ist. Es wurde in einer kleinen Kirche versteckt die nicht mehr genutzt wird. Die Geldkartons liegen gelagert zwischen Bibelkisten.
Die Planung für die Bergung des Geldes kann also beginnen.
Der Schreibstil ist durchweg technisch hochwertig, ganz wie in alter Manier. Richard Stark Krimis erinnern an William Faulkner und Patricia Highsmith.
Schnörkellos mit knappen, aber Detailvollen Sätzen sind die Seiten des Romans gespickt.
Ein Buch für alle nostalgischen Krimi-Leser.
Die Spannung wird bis zur letzten Seite gehalten. Die Schauplätze wechseln ständig und werden aus verschiedenen Sichtweisen angedeutet.
Ungewohnt ist die Perspektive, die wird nicht wie üblich aus Sicht eines trinkenden und neurotischen Kriminalinspektors erzählt, sondern aus der Sicht der Gangster.
Ein Spaß für jeden der gerne beim lesen mitdenkt.
Die Figur des Parker ist auch schon aus anderen Büchern von Richard Stark bekannt
Donald E. Westlake (leider 2008 verstorben), verfasste seine Parker-Reihe unter den Pseudonym Richard Stark.
Der erste Parker Roman erschien 1962.
Bei "Das Zimmer" handelt es sich um einen auf Tatsachen basierenden Roman.
Die Geschichte spielt in Australien, genauer gesagt in Sydney und Melbourne. Helen lädt ihre Freundin Nicola ein, für drei Wochen bei ihr zu wohnen. In dieser Zeit will sich die schwer krebskranke Nicola einer alternativen Behandlung unterziehen.
Das Zimmer wurde schon liebevoll vorbereitet und evtl. Störfaktoren entfernt .So ist zum Beispiel das Bett ist auf die Nord-Süd-Achse gedreht, damit die Energie positiv fließen kann, die Bettwäsche ist neu und rosa, weil diese Farbe der blassen, kranken Haut schmeichelt, ein neuer Teppich wird gekauft, damit die Kranke auf dem Holzfußboden nicht in einen Splitter tritt. Helen glaubt, dass sie an alles gedacht hat und auch als sie die todkranke Freundin durch die Flughafenhalle auf sie zuwankt, ahnt sie noch nicht, was sie sich mit ihrem großherzigen Angebot aufgebürdet hat.
Nicola begibt sich in die Hände der alternativen Medizin da sie schon längst „Austherapiert“ ist und von den Schulmedizinern aufgegeben wurde. Nur Nicola kann sich noch nicht aufgeben und so klammert sie sich an jeden kleinen Strohhalm.
Die "Therapie", der sie sich nun unterwerfen möchte, umfasst Injektionen von hoch dosiertem Vitamin-C (das soll den Krebs aus dem Körper jagen), Ozon- und Schröpfkuren und ähnliches.
Als Helen bewusst wird, dass sich ihre Freundin in die Hände von Scharlatanen begeben hat, platzt ihr der Kragen. Aber umsonst: Nicola, die nicht bereit ist, ihr Todesurteil anzunehmen, legt ihr Schicksal vollständig in die Hand des Institutes, deren Chef die meiste Zeit nicht einmal da ist.
Ich hatte beim lesen des Buches gemischte Gefühle. Die Wut die sich nach und nach bei Helen aufstaut kann man gut verstehen. Aber auch Nicola, bei ihrem verzweifelten Kampf gegen den Krebs und für das Leben.
Ein Leben das ihr plötzlich so sinnlos erschien. Sie will doch noch etwas erleben…, das kann doch nicht schon alles gewesen sein.
Das Buch, das mit solch einer entwaffnenden Charakterstärke beschreibt, wie die Freundin eine grenzenlose Wut auf die krebskranke Frau hat, weil sie in ihrer Verzweiflung gar nicht einsehen will, welchen Heilkünstlern sie bei ihrer dubiosen Therapie aufgesessen ist. Welche Ängste sie nach den Behandlungen aussteht, weil nicht mal richtige Schmerzmittel im Haus sind. Und weil kein Onkologe Nicola auf dem weiteren Weg begleitet.
Die ehrliche Wut von Helen und der Kampf von Nicola berühren so sehr und wenn man gerade mit dem Thema Krebs in Verbindung steht kann man vieles auf beiden Seiten sehr gut nachvollziehen.
Als meine Mutter Krank wurde habe ich mich viel im Netz informiert und auch die Therapie mit Vitamin C lief mir sehr oft über den Weg, das und anderes jetzt im Buch wiederzufinden war sehr erschreckend.
John Wray macht einen Schizophrenen zum Helden eines Romas zwischen Realität und Fiktion in der die Grenzen fließend sind. Er macht ihn zum Retter der Welt.
Der ganze Roman erzählt von nur einem Tag der Freiheit im Leben des William Heller. William, nennt sich selbst „Lowboy“, so wie der Roman im Original heißt, ist sechzehn Jahre alt und paranoid schizophren. Die letzten anderthalb Jahre hat er deshalb auch in einer Klinik verbracht, wo man versuchte seine Medikation einzustellen. Vor dem Tag seiner Entlassung hat er die Tabletten heimlich abgesetzt und sich an die Oberfläche seines Bewusstseins zurückgekämpft.
Er schafft es den Pflegern zu entgehen, die ihn eigentlich nach Hause begleiten sollen.
So kreuzt er durch den Untergrund New Yorks mit der Subway und fühlt Glück in sich aufsteigen, denn die Zugfahrt entspannt ihn.
William ist von einer Mission berauscht: Er ist sich sicher, dass die Welt in wenigen Stunden untergehen wird - und dass er dazu auserkoren ist, sie zu retten.
Als Einziger hat er die Zeichen erkannt und richtig gedeutet, er muss sich beeilen, die überhitzte Welt abzukühlen, bevor sie erlischt.
Da er von der Idee besessen ist das die Welt in ihm ist, muss er sich selbst abkühlen, ein Opfer bringen. Ein Opfer das ihm mit Sehnsucht und Ekel zugleich erfüllt, er muss mit jemandem Sex haben.
Der Autor erzählt parallel die Flucht von William Heller in der New Yorker Subway und der Suche des schwarzen Polizeidetektivs Ali Lateef in dessen Schatten sich Williams Mutter begeben hat, zusammen suchen sie nach Will.
Den Protagonisten fehlt nicht nur der Zusammenhang, sondern auch an Sprache, die die verschiedenen Persönlichkeiten voneinander unterscheiden lassen. Die Behauptung das der Sprachgebrauch den Wray wählt etwas ganz tolles sein soll, kann ich nicht nachvollziehen. Vergleiche mit Poe und Pynchon kann ich nicht erkennen, einzig mit dem weiterhin aufgezähltem J. D. Salinger kann man Parallelen im Sprachgebrauch und Stil erkennen.
Haruki Murakami und Matt Ruff haben hier schon intelligentere Romane zu diesem Thema vorgelegt, in dem die Figuren auch beatmet wurden und somit ins Leben gerufen wurden!
Der Roman „Retter der Welt“ krankt daran, dass sein Erzeuger eine originellskurrile Geschichte erfinden wollte, aber er vergaß sich seinen Figuren zu widmen.